Product Information Management

7 unschlagbare Vorteile eines PIM-Systems

Sebastian Faber
05.05.2022
7 Min

Warum Sie ein PIM-System brauchen

Produktinformationen spielen beim Verkauf von Produkten eine zentrale Rolle. Nur wenn diese zur richtigen Zeit, am richtigen Touchpoint, in der richtigen Qualität, bei den richtigen Interessent:innen vorhanden sind, gibt es eine Chance auf Umsatz. Damit dies reibungslos und möglichst effizient gelingt, gilt es für Unternehmen eine Reihe von Herausforderungen zu bewältigen: Daten müssen gesammelt, mit Informationen angereicht und passgenau in die jeweiligen Marketingkanäle ausgeleitet werden, um Kund:innen eine herausragende Product Experience zu bieten. Diese Anforderungen sind mit einem ERP-System nicht mehr zu bewerkstelligen. Hierfür wird ein Product-Information-Management-System (PIM-System) benötigt. Warum das so ist und welche Vorteile sich durch den Einsatz eines PIM-Systems für Ihr Unternehmen bieten, erfahren Sie, wenn Sie jetzt weiterlesen.

 

1. Optimierung Ihrer unternehmensweiten Zusammenarbeit

Kennen Sie das? Ihre Produktinformationen liegen in verschiedensten Systemen, zum Beispiel in einem ERP-System, einem PLM-System oder gar in Excel-Dateien. Ebenso liegen diese verteilt in den unterschiedlichsten Abteilungen, zum Beispiel im Produktmanagement, im Marketing und im E-Commerce. Jeder Bereich pflegt die für sich relevanten Daten im eigenen System. Somit gibt es Produktinformationen auch in vielfacher Ausführung – je nach Team etwas anders aufgebaut. Diese inkonsistente Datenhaltung bedeutet, dass Prozesse nicht effizient ablaufen und sich sogar Frustration unter den Mitarbeitenden breit machen kann. Ein Zustand, der Ihr gesamtes Unternehmen vor große Herausforderungen stellt.

Mit einem PIM hat die mehrfache Datenhaltung ein Ende und es entsteht eine „Single Source of Truth“ für Ihre Produktdaten. Alle beteiligten Mitarbeiter:innen Ihres Unternehmens können zentral zwischen Ihrem ERP-System und Ihren Ausleitungskanälen alle relevanten Produktinformationen in einer Software einsehen und bearbeiten. Das spart einerseits wertvolle personelle Ressourcen: Wer vorher noch mit der doppelten Datenhaltung zu kämpfen hatte, kann nun an anderer Stelle im Unternehmen viel effektiver eingesetzt werden. Andererseits wird das Teamwork durch ein PIM enorm gefördert. Denn das gesamte Produkt-Know-how wird an einer zentralen Stelle zusammengeführt und allen gleichzeitig zur Verfügung gestellt. Diese Zentralität führt zu einer verbesserten Zusammenarbeit und bietet weitaus weniger Frustrationspotenzial.

Illustration mit zwei Personen, die gemeinsam einen Text mit Medien ergänzen | eggheads.net

 

2. Effizientere Kundenansprache entlang der gesamten Customer Journey

In einem PIM-System lassen sich die Produktdaten medienneutral pflegen und verwalten, ebenso können Produkte um kanalspezifische Informationen erweitert oder Beschreibungstexte angepasst werden. Was bedeutet das im Klartext? Das lässt sich am besten an einem Beispiel erläutern: Eine Produktbeschreibung auf einer E-Commerce-Webseite ist länger als im Print-Katalog, da hier mehr Platz vorhanden ist. Mit einem PIM wird der Text bei der Ausleitung in einen Print-Katalog automatisch gekürzt, sodass nur die wichtigsten Informationen mit der höchsten Priorität im Text stehen.

Da alle Produktdaten im PIM an einem zentralen Ort gebündelt sind, kann gewährleistet werden, dass diese stets widerspruchsfrei und aktuell sind. So gelangen auch nur die richtigen Informationen in jeden Vertriebskanal. Dies ist heutzutage immer wichtiger, da die Kund:innen viele Touchpoints durchlaufen, bevor sie einen Kauf tätigen.

Diese Kanäle werden durch ein PIM bespielt:

  • Online-Shops
  • elektronische Kataloge
  • Print-Kataloge
  • Mobil-Apps
  • E-Commerce-Plattformen
  • Social Media

Im Laufe einer Kaufentscheidung informieren sich Kund:innen an all diesen Touchpoints. Die Reihenfolge kann dabei völlig unterschiedlich sein. Die einen durchstöbern zum Beispiel zunächst ihre Social-Media-Kanäle und kaufen dann im Online-Shop ein, während andere sich auf unterschiedlichen E-Commerce-Plattformen über die Produkte informieren und anschließend im Geschäft vor Ort einkaufen gehen.

Unabhängig von der tatsächlichen Reihenfolge und dem Point of Sale, ist eins entscheidend: Für eine erfolgreiche Ansprache der Kund:innen werden konsistente Produktdaten an allen Touchpoints benötigt.

Illustration mit Frau neben Handy mit ausgewähltem Objekt | eggheads.net

 

3. Zielgruppenspezifische Produktkommunikation für Ihre Kund:innen

Neben der konsistenten Ansprache Ihrer Kund:innen ist auch die zielgruppenspezifische Ansprache von hoher Bedeutung. Menschen sind verschieden, haben unterschiedliche Anforderungen an ein Produkt und wollen dementsprechend abgeholt werden. Je nach Zielperson wird eine andere Ansprache benötigt. So unterscheidet sich beispielsweise die Produktbeschreibung einer Bohrmaschine in einem B2B-Shop von der in einem B2C-Shop, da die unterschiedlichen Zielgruppen andere Anforderungen an die Bohrmaschine haben. Ein PIM-System kann diese verschiedenen Produktinformationen direkt am Produkt speichern und dann je nach Bedarf zusammen mit digitalen Assets und technischen Daten in den jeweiligen Kanal ausspielen. So werden Ihre Kund:innen optimal abgeholt und Sie als User:in eines PIM-Systems erhalten zu jeder Zeit die komplette Übersicht über alle allgemeinen sowie zielgruppenspezifischen Produktinformationen.

Illustration mit drei unterschiedlichen Kombinationen von Bildern und Texten | eggheads.net

 

4. Beschleunigen Sie Ihre Time-to-Market

Die zentrale Datenhaltung in einem PIM-System sorgt für eine schnellere Ausspielung in die verschiedenen Kanäle. Durch schlankere interne Prozesse und eine Übersicht über den jeweiligen Zustand der Produktinformationen lassen sich fehlende Informationen im Handumdrehen identifizieren und nachpflegen. Das Ergebnis: eine schnellere Time-to-Market. Durch Workflow-Management können auch weitere Prozesse angestoßen werden, wie zum Beispiel Übersetzungsprozesse oder die Erstellung von Produktkatalogen und Flyern. Bei Umsetzung eines PIM-Projektes und einer Implementierung in die aktuelle IT-Infrastruktur geht auch immer eine Analyse der aktuellen Produktdatenprozesse einher. In Kombination mit der Einführung eines PIM-Systems trägt diese Analyse deutlich zur Optimierung Ihrer Prozesse bei – und davon profitiert wiederum die Time-to-Market.

Illustration mit Man der in Software Dinge abhakt | eggheads.net

 

5. Steigerung Ihrer Conversionrate

Ein PIM-System verfügt über Funktionen, um die Produktdatenqualität zu steigern. Durch diese Funktionen wird ersichtlich, welche Daten noch gepflegt werden müssen, um die Datenqualität zu steigern. Ebenso können Ausleitungen der Produktdaten zum Beispiel in den Online-Shop blockiert werden, wenn eine vorher festgelegte Datenqualität noch nicht erreicht wurde. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass Produkte erst dann angeboten werden, wenn alle relevanten Informationen vorhanden sind. Vollständige und qualitativ hochwertigere Produktdaten können somit zu einer Steigerung der Conversionrate beitragen.

Ebenso relevant für eine Steigerung der Conversionrate ist die Verknüpfung von Produkten hinsichtlich Up- und Cross-Selling. Diese wird durch Referenzierungen in einem PIM-System einfach umgesetzt und kann somit ebenfalls zu einer Umsatzsteigerung beitragen.

Illustration mit Frau neben Tafel mit Statistik | eggheads.net

 

6. Stärkung Ihrer Kundenbindung

Product-Information-Management unterstützt Sie auch bei der Bindung Ihrer Kundinnen und Kunden. Denn ein PIM stellt sicher, dass Ihre Daten widerspruchsfrei sind. Vollständige und hochwertige Produktinformationen erhöhen die Product Experience und bescheren Ihren Kund:innen eine positive Einkaufserfahrung – und dies stärkt Ihre gesamte Marke. Sie wollen mehr über Product Experience erfahren? In unserem kostenlosen Whitepaper: „Mit 4 Schritten Ihre Produktdaten wirkungsvoll nutzen und Produkterlebnisse schaffen“ zeigen wir Ihnen, wie Sie mit wenigen Handgriffen das Beste aus Ihren Produktdaten herausholen können.

Illustration mit zwei Personen die gemeinsam ein Schild mit einem Herz halten | eggheads.net

 

7. Verringerung Ihrer Retourenquote

Viele Retouren bedeuten mehr Verpackungs- und Transportkosten – das schadet sowohl dem Unternehmen als auch dem Klima. Eine niedrigere Retourenquote macht sich gleich doppelt bezahlt. Durch den Einsatz eines PIM-Systems lässt sich die Retourenquote deutlich senken. Studien zufolge sind 30 Prozent der Retouren in Deutschland auf unzureichende Produktbeschreibungen und falsche Produktinformationen zurückzuführen (Quelle: https://de.ax-semantics.com/). Hier ist Product-Information-Management durch eine entsprechende Software-Lösung ein wichtiges Zahnrad. Denn so kann sichergestellt werden, dass Produktdaten und die entsprechenden Assets auf den verschiedenen E-Commerce-Plattformen, Shops etc. richtig und in der entsprechenden Qualität ausgespielt werden. Dies hat bei manchen Händlern nach der Einführung eines PIM-Systems zu einem deutlichen Rückgang der Retourenquote geführt.

Illustration mit Frau die ein Paket hält | eggheads.net

 

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