Product Communications

Stakeholder von einer PIM-Software überzeugen – so einfach kann’s gehen

Anja Missenberger
19.05.2021
5 Min

Wer muss überzeugt werden und warum?

Zu zeitaufwendig, zu teuer und unnötig – Produktmanager:innen stoßen oft auf Gegenwind beim Versuch, intern die Einführung einer Software zu begründen. Erfahren Sie in diesem Artikel, welche Stakeholder Sie von einer Software überzeugen müssen und mit welchen Argumenten Sie das tun können.

Sie wollen endlich Schluss machen mit dem Datenchaos, damit Sie effektiver arbeiten und den Fokus endlich auf die wichtigen Dinge legen können? Dann ist die Entscheidung für eine PIM-Software ein konsequenter Schritt in die richtige Richtung. Aber wie finden Ihre Geschäftsführung oder Ihre Vorgesetzten diese Idee? Oft ist es der Fall, dass sie keinen Bedarf an einer neuen Software sehen, weil „die Prozesse ja irgendwie funktionieren“. Dabei wird die Relevanz häufig unterschätzt. Denn Sie wissen genau: Eine PIM-Software bringt immer eine große Zeitersparnis mit sich.

Ihre Herausforderung ist also, das Management und die Stakeholder auf Ihre Seite zu holen, damit Ihr Anliegen mehr Gewicht bekommt. Mit diesen Tipps stärken Sie Ihre Argumentationsgrundlage und bekommen Ihre Vorgesetzten auf Ihre Seite.

1. Anforderungen und Ansprüchen der Stakeholder gleich zu Beginn Beachtung schenken

Noch bevor Sie sich für einen Anbieter entscheiden, gilt es die Anforderungen und Ansprüche Ihrer Stakeholder zu berücksichtigen. Machen Sie sich differenzierte Gedanken und sammeln Sie alle Bedürfnisse in einer Liste:

  • Was erwartet die Geschäftsführung von einem PIM-System?
  • Welche Funktionen sind für eine:n Content- oder Produktmanager:in obligatorisch?
  • Was wäre der IT-Abteilung im Rahmen eines Implementierungsprozesses wichtig?
  • Was sagen die Kolleg:innen?

Nachdem Sie das zusammengetragen haben, können Sie sich auf die Suche nach einer geeigneten Software machen, die den Ansprüchen Ihres Unternehmens gerecht wird. Zudem haben Sie gleich einige Argumente in der Hand, die skeptischen Einwänden den Wind aus den Segeln nehmen.

2. Mit blanken Zahlen beeindrucken

Es gibt kaum etwas, das mehr Überzeugungskraft hat als blanke Zahlen. Daher sollten Sie Ihren Vorgesetzten die Kosten, die der Status quo mit sich bringt, vor Augen führen. Thematisieren Sie konkret, wie eine PIM-Software die Arbeitsprozesse effizienter gestaltet – eine Menge Arbeitszeit, die bei der Suche und Pflege von Daten aus verschiedenen Quellen verloren geht, kann dank PIM für wichtigere Dinge genutzt werden. Ein großer Kostenfaktor, der durch fehlerhafte, inkonsistente Daten entsteht, wird komplett aus der Welt geschaffen. Fügen Sie außerdem hinzu, dass sich auch nicht-monetäre Kosten mit der Einführung eines PIM-Systems einsparen lassen: Das sind zum Beispiel eine gesteigerte Arbeitsmoral, weniger Frustrationspotenzial der Kolleg:innen und eine leichtere Integration neuer Mitarbeiter:innen dank standardisierter Arbeitsprozesse.

3. Strategische Ziele aufzeigen – wohin soll die Reise gehen?

Wagen Sie einen Blick in die Kristallkugel! Was sind die strategischen Ziele Ihres Unternehmens? Was soll in Zukunft erreicht werden und wie kann eine Software Ihr Unternehmen dabei unterstützen? Thematisieren Sie zukünftige Herausforderungen und Handlungsfelder Ihres Unternehmens und zeigen Sie auf, dass eine PIM-Lösung eine große strategische Relevanz hat, um diese Ziele zu erreichen. Möchte Ihr Unternehmen im Online-Handel aus der Masse hervorstechen und mit bahnbrechenden Produkterlebnissen Kund:innen begeistern? Dafür sind top gepflegte Daten unumgänglich. Oder liegt der Fokus darauf, durch die Digitalisierung von Produktdatenprozessen Arbeitsprozesse zu vereinfachen und zu standardisieren? Auch da ist eine PIM-Lösung ein Must-have.

Lese-Tipp: Produkterlebnisse von der Zielpersona zur Customer Journey

4. Verbesserung konkreter Prozesse veranschaulichen

Wenn Sie sich bereits dafür entschieden haben, eine PIM-Software zu nutzen, haben Sie sicher auch konkrete Prozesse im Auge, die dadurch verbessert werden können. Zeigen Sie solche Prozesse konkret auf. Erläutern Sie Ihren Vorgesetzten und Stakeholdern, was genau in dem jeweiligen Prozess nicht optimal läuft und wie sich das Problem im Handumdrehen durch den Einsatz einer PIM-Software verbessern lässt.

5. Suchen Sie sich Verbündete

Wie ist die Meinung Ihrer Kolleg:innen? Wünschen sich diese auch eine Lösung, die ihre Arbeitsprozesse vereinfacht oder hätten sie eher Hemmungen, mit einer neuen Software zu arbeiten? Bevor Sie in die Argumentation mit Ihren Vorgesetzten gehen, sollten Sie im Team und in den relevanten Abteilungen einfach mal nachfragen. Das bietet Ihnen auch eine gute Gelegenheit, Ängste und Hemmungen mit Blick auf die Einführung einer neuen Software direkt aus dem Weg zu räumen. Und vielleicht gibt es Kolleg:innen, die bereits Erfahrungen mit einer PIM-Software gemacht haben und Sie mit weiteren Argumenten unterstützen könnten. Ein positiver Rückhalt in Ihrem Team und von Ihren Kollegen wird Ihnen dabei helfen, Ihre Argumente bei Ihren Vorgesetzten zu stützen und diese von der Einführung einer Software zu begeistern.

Und wie geht es weiter?

Wenn Sie diese Vorarbeit geleistet haben, geht es ans Eingemachte: Nun müssen Sie Ihre Geschäftsführung und den CTO überzeugen. Das geht nur, wenn Sie im Vorhinein ihre spezifischen Einwände und Fragen mit handfesten Argumenten aus dem Weg räumen. In unserem Blogbeitrag „Einwände aus dem Weg räumen – Mit diesen Argumenten überzeugen Sie Ihren CEO und CTO von einem PIM.“ haben wir Ihnen wichtige Fragen und Antworten zusammengestellt, die Sie bei Ihrer Argumentation unterstützen werden. Zusätzlich unterstützt Sie unsere kostenlose PowerPoint-Vorlage mit hieb- und stichfesten Argumenten, bei denen sicher niemand mehr „Nein“ sagen kann.

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